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Schirm‑Tanne
Sciadopitys verticillata
Description
Schirm‑Tanne – Sciadopitys verticillata
Hauptinteresse
Die Schirm‑Tanne, Sciadopitys verticillata, ist ein außergewöhnlicher Nadelbaum, der durch seine einzigartige botanische Struktur und seine elegante, grafische Erscheinung auffällt. Die dicken, glänzenden Nadeln, die in strahlenförmigen Quirlen angeordnet sind, verleihen ihm ein exotisches und unverwechselbares Aussehen. Dank seines langsamen, aber gleichmäßigen Wachstums behält er ohne Schnitt eine harmonische Form, was ihn ideal für japanische Gärten, moderne Anlagen und ruhige Schattenbereiche macht. Seine natürliche Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und seine bemerkenswerte Langlebigkeit machen ihn zu einem zuverlässigen und dauerhaften Gartenelement. Das weiche, immergrüne Laub sorgt das ganze Jahr über für dekorativen Wert. Mit seiner skulpturalen Präsenz wird er zu einem echten Blickfang in jedem Garten.
Herkunft und Eigenschaften
Geografische Herkunft :
Die Art stammt aus den feuchten Bergwäldern Japans, wo sie in kühlen, nebelreichen Regionen wächst. Sie gilt als lebendes Fossil und gehört zu einer sehr alten botanischen Linie. Ihre Vorliebe für gemäßigte, feuchte Klimazonen macht sie gut geeignet für europäische Gärten.
Botanische Familie :
Sciadopityaceae, eine monotypische Familie, deren einzige Art sie ist.
Besondere Merkmale :
Die Schirm‑Tanne ist ein lebendes Fossil, dessen Ursprung über 230 Millionen Jahre zurückreicht. Ihre Nadeln sind keine echten Nadeln, sondern Cladodien – eine einzigartige Struktur im Pflanzenreich. Sie ist zudem für ihre Langlebigkeit und natürliche Krankheitsresistenz bekannt.
Beschreibung und Besonderheiten :
Dieser Nadelbaum besitzt in jungen Jahren eine pyramidenförmige Gestalt, die mit zunehmendem Alter breiter und runder wird. Die dunkelgrünen, glänzenden Cladodien stehen in charakteristischen Quirlen, die ihm sein schirmartiges Aussehen verleihen. Die rötlich‑braune Rinde löst sich im Alter in dekorativen Platten ab.
Endhöhe : 6 bis 10 m
Endbreite : 3 bis 5 m
Wuchsform : Pyramidal, später rund und dicht
Rinde : Rötlich‑braun, schuppig abblätternd
Laub : Immergrün, dunkelgrün, in strahlenförmigen Quirlen
Wuchs : Langsam
Winterhärte : –20 °C
Blüte und Frucht
Blütezeit :
Die Blüte erscheint im Frühjahr, meist zwischen April und Mai. Sie ist sehr unauffällig und wird oft übersehen. Die Zapfen benötigen zwei Jahre, um vollständig auszureifen.
Beschreibung der Blüten :
Die männlichen Blüten sind kleine gelbliche Kätzchen an den Triebspitzen. Die weiblichen Blüten sind noch dezenter und entwickeln sich später zu Zapfen. Sie tragen zur natürlichen Eleganz des Baumes bei.
Früchte :
Ovale, dunkelbraune Zapfen von 6 bis 10 cm Länge. Sie öffnen sich langsam und geben geflügelte Samen frei. Im Winter bieten sie einen zusätzlichen dekorativen Reiz.
Anziehungskraft auf die Tierwelt :
Nicht besonders nektarreich, aber die Zapfen können samenfressende Vögel anziehen. Das dichte Laub bietet kleinen Tieren Schutz und Unterschlupf.
Standort und Boden
Idealer Standort :
Heller Halbschatten oder sanfte Sonne, ohne starke Mittagshitze. Er bevorzugt kühle, leicht feuchte Umgebungen. Ein Schutz vor trockenen Winden ist empfehlenswert.
Geeigneter Boden :
Tiefer, humusreicher, frischer und gut drainierter Boden. Leicht saure bis neutrale Böden sind ideal. Kalkhaltige Böden sollten vermieden werden.
Pflanzung
Boden vorbereiten :
Den Boden tief lockern, um die Wurzelentwicklung zu fördern. Reifen Kompost oder Rhododendronerde einarbeiten, um die Bodenstruktur zu verbessern. Auf eine gute Drainage achten, um Staunässe zu vermeiden.
Pflanzabstand :
3 bis 4 m, damit sich die Krone harmonisch entwickeln kann. Dies verhindert Wurzelkonkurrenz. Es betont außerdem die elegante Silhouette des Baumes.
Bodenbeschaffenheit :
Sauer bis neutral, frisch, humusreich und gut drainiert. Geeignet für sandige oder lehmige Böden. Nicht geeignet für kompakte oder kalkhaltige Böden.
Wie pflanzen :
Ein breites und tiefes Pflanzloch ausheben. Den Wurzelballen auf Bodenniveau setzen, mit Erde und organischem Material auffüllen und gründlich wässern. Mulchen, um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten.
Bewässerung
Wasserbedarf bei der Pflanzung :
Regelmäßig gießen, damit der Boden frisch bleibt. Dies fördert eine gute Anwurzelung. Mulchen wird dringend empfohlen.
Wasserbedarf im Erwachsenenalter :
Mäßig; er bevorzugt frische Böden, verträgt aber Trockenperioden, sobald er etabliert ist. Längere Trockenheit sollte vermieden werden. Gelegentliches Gießen im Sommer kann hilfreich sein.
Schnitt
Wann und wie schneiden :
Ein Schnitt ist normalerweise nicht erforderlich, da der Baum von Natur aus eine harmonische Form behält. Nur tote oder ungünstig wachsende Äste im Spätwinter entfernen. Starke Rückschnitte vermeiden, um die natürliche Silhouette nicht zu beeinträchtigen.
Vermehrung
Mögliche Methoden :
Aussaat, wobei die Keimung langsam und unregelmäßig ist. Stecklinge sind schwierig und werden meist von Fachleuten durchgeführt. Luftableger können funktionieren, benötigen jedoch viel Zeit.
Verwendung im Garten
Idealplatzierung :
Solitäre Pflanzung, japanische Gärten, lichte Schattenbeete, moderne Anlagen oder Zen‑Bereiche. Er bildet einen eindrucksvollen Blickpunkt. Er passt gut in natürliche oder meditative Gartengestaltungen.
Empfohlene Pflanzenkombinationen :
Japanische Ahorne, Rhododendren, Farne, Hostas, Kamelien. Diese Pflanzen bevorzugen frische, saure Böden. Zusammen schaffen sie eine harmonische und elegante Atmosphäre.
Traditionelle Verwendung :
In Japan wurde das Holz früher wegen seiner Flexibilität für kunsthandwerkliche Gegenstände verwendet. Der Baum gilt als Symbol für Langlebigkeit. Er wird häufig in Tempelgärten gepflanzt.
Schutz vor Krankheiten und Schädlingen
Mögliche Anfälligkeiten :
Sehr widerstandsfähig und selten krank. Probleme treten vor allem in kalkhaltigen oder verdichteten Böden auf. Längere Trockenheit kann das Laub schwächen.
Vorbeugung und natürliche Behandlung :
Einen frischen, leicht sauren Boden erhalten. Großzügig mulchen, um Feuchtigkeit zu bewahren. In Hitzeperioden wässern, um Stress zu vermeiden.
Tipps für eine gute Entwicklung
Den Baum in frischen, leicht sauren Boden pflanzen, um optimales Wachstum zu fördern. Starke Sonne und kalkhaltige Böden vermeiden. Mit Schattenpflanzen kombinieren, um ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen.
Die Schirm‑Tanne ist ein einzigartiger Nadelbaum mit strahlenförmig angeordneten Nadeln und einer markanten architektonischen Form. Ihre langsame Entwicklung, Winterhärte und Eleganz machen sie ideal für anspruchsvolle Gärten. Sie bringt Struktur, Originalität und Ruhe in jede Gartengestaltung.
Merkmale
- Volksname : Schirm‑Tanne
- Familie : Sciadopityaceae
- Kategorie : Nadelholz
- Breite : 3 bis 5 m
- Laub : immergrün
- Verwendung : isoliert - beet
- boden : Säure
- Wuchsform : pyramidenförmig
- Wachstum : Langsam
- Plagegeister : nichts zu berichten
- Mögliche Krankheiten : nichts zu berichten
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