Mit Spargelbohne bereichern Sie Ihren Garten! Ihre riesigen Hülsen und der feine Spargelgeschmack machen sie zum Star im Sommergemüsegarten. Ertragreich, hitzebeständig und ein echter Hingucker – die ideale Wahl für einen üppigen, vertikalen Garten.
Description
Die Spargelbohne, auch bekannt als Asparagusbohne oder Schlangenbohne, ist eine botanische Kuriosität, die den Gemüsegarten in einen exotischen Dschungel verwandelt. Besonders auffällig ist die außergewöhnliche Länge ihrer Hülsen: Sie können bis zu 80 cm lang werden und hängen elegant an ihren Rankhilfen herab. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Bohnen liebt diese tropische Pflanze Wärme und wächst im Sommer
Im Gegensatz zu gewöhnlichen Bohnen liebt diese tropische Pflanze Wärme und wächst im Sommer besonders kräftig.
Geschmacklich ist sie ein echtes Feinschmecker‑Gemüse. Jung geerntet ist sie vollständig fadenlos, knackig und besitzt ein feines Aroma, das an Spargel und Haselnuss erinnert, mit einer festen Textur, die beim Kochen hervorragend erhalten bleibt. Ein Klassiker der asiatischen Küche, ideal für schnelle Zubereitungen im Wok. Der Anbau der Spargelbohne ist eine kulinarische Reise und zugleich eine Möglichkeit, eine äußerst produktive Pflanze zu kultivieren, die selbst extreme Hitze problemlos verträgt. Perfekt, um die Ernte auf originelle Weise zu bereichern.
Diese Pflanze stammt aus tropischen und subtropischen Regionen, hauptsächlich aus Westafrika und Südostasien, wo sie seit Jahrtausenden ein Grundnahrungsmittel ist.
Sie gehört zur Familie der Fabaceae (Hülsenfrüchtler), jedoch zum genus Vigna, was sie biologisch vom traditionellen Gartenbohnen‑Genus Phaseolus unterscheidet.
Sehr beliebt in China und Suriname (unter dem Namen Kousenband), wurde sie in Europa wegen ihrer Hitzetoleranz und ihres spektakulären Zierwertes eingeführt.
Es handelt sich um eine äußerst kräftige Kletterpflanze, die bei geeigneter Stütze leicht 2,50 bis 4 Meter Höhe erreicht.
Der Wuchs ist schlingend: Die Triebe winden sich selbstständig um jede vertikale Stütze. Eine hohe und stabile Rankhilfe ist daher unerlässlich.
Das Laub ist dicht und besteht aus großen, dunkelgrünen, glänzenden, dreiteiligen Blättern, die eine üppige Vegetationsdecke bilden.
Die Blüten sind groß, oft violett oder gelblich und sehr dekorativ. Sie bilden paarweise extrem feine, herabhängende Hülsen.
Die Aussaat erfolgt spät. Säen Sie warm in Töpfen ab April oder im Freiland von Mai bis Juni, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.
Als tropische Pflanze benötigt sie warme Erde, idealerweise zwischen 20°C und 25°C, für eine gleichmäßige Keimung.
Die Keimung erfolgt bei Wärme schnell, meist innerhalb von 8 bis 12 Tagen.
Säen Sie in 2–3 cm Tiefe. Halten Sie 50 cm Abstand zwischen den Saatstelle und 80 cm zwischen den Reihen.
Sie bevorzugt einen humusreichen, gut durchlässigen und leichten Boden. Sie verträgt leicht saure Böden besser als die gewöhnliche Gartenbohne.
Ein Standort in voller Sonne ist entscheidend. Dies ist eines der wenigen Gemüse, das selbst extreme Sonneneinstrahlung hervorragend verträgt.
Nach dem Auflaufen im Freiland sollten nur die zwei kräftigsten Pflanzen pro Saatstelle stehen bleiben, um Konkurrenz zu vermeiden.
Regelmäßig gießen, besonders während der Blüte und Hülsenbildung, damit die Hülsen nicht hart werden.
Es empfiehlt sich, den Haupttrieb zu pinzieren, sobald er die Spitze der Rankhilfe erreicht hat, um die Bildung von Seitenblüten zu fördern.
Verwenden Sie stabile Stangen, Drahtgitter oder eine Tipi‑Konstruktion. Die Pflanze wird schwer, wenn sie voller Hülsen hängt, daher muss die Stütze sehr stabil sein.
Sie ist relativ widerstandsfähig, aber achten Sie auf schwarze Blattläuse, die sich im Frühjahr an jungen, zarten Trieben ansiedeln können.
Die Ernte beginnt etwa 70 bis 80 Tage nach der Aussaat und dauert von Ende Juli bis zu den ersten Herbstfrösten.
Ernten Sie die Hülsen, wenn sie 30 bis 50 cm lang sind. In dieser Größe sind sie zart und ohne ausgebildete Samen.
Der Ertrag ist ausgezeichnet. Eine kleine Reihe von 3 Metern kann mehrere Kilo Hülsen im Laufe der Saison liefern.
Sie halten sich 3 bis 4 Tage im Kühlschrank. Für längere Lagerung lassen sie sich nach kurzem Blanchieren sehr gut einfrieren.
Pflanzen Sie sie an der Nordseite des Gemüsegartens, um andere Kulturen nicht zu beschatten, oder nutzen Sie sie zur Gestaltung einer grünen Wand entlang eines Zauns.
Sie harmoniert hervorragend mit Mais, der als natürliche Stütze dient, und mit Kürbissen, die den Boden kühl halten.
Als Hülsenfrüchtler bindet sie Stickstoff im Boden. Ideal ist es, danach Blattgemüse (Salat, Kohl) anzubauen.
Ihr Geschmack ist ausgeprägter als der gewöhnlicher Gartenbohnen, mit einer deutlichen grünen Note und einem Hauch von Pilz/Spargel.
Ideal in Stücke geschnitten und im Wok mit Knoblauch gebraten. Sie kann auch gekocht oder in würzige Currys integriert werden.
Für einen beeindruckenden optischen Effekt können Sie die ganzen Hülsen flechten oder knoten, bevor Sie sie dämpfen.
Ihre Blüten ziehen zahlreiche Bestäuber an. Als stickstoffbindende Pflanze trägt sie zur natürlichen Bodenfruchtbarkeit bei.
Der Name sesquipedalis bedeutet auf Latein „anderthalb Fuß“ – ein Hinweis auf die beeindruckende Länge der Hülsen.
Sie ist ein Grundpfeiler der vertikalen Permakultur. Sie maximiert die Produktion auf minimaler Bodenfläche – ein großer Vorteil in nachhaltigen Anbausystemen.
Die Spargelbohne vereint Ästhetik und Rekorderträge. Sie übersteht heiße Sommer, in denen traditionelle Bohnen ihre Blüten abwerfen, und garantiert so eine reiche und außergewöhnliche Ernte für Liebhaber exotischer Küche.
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