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Description
Actinidia arguta ‘Japsai’, besser bekannt als Kiwibeere oder Sibirische Kiwi, ist eine außergewöhnliche Kletterpflanze und besonders gut für kleinere Gärten geeignet. Im Gegensatz zur klassischen Kiwi (Actinidia deliciosa) bildet ‘Japsai’ Früchte mit einer glatten, unbehaarten Schale, die wie Beeren vollständig und ohne Schälen verzehrt werden können. Dieses Kultivar zeichnet sich durch seine Selbstfruchtbarkeit aus – eine seltene und wertvolle Eigenschaft, die eine reiche Ernte mit nur einer einzigen Pflanze ermöglicht. Die Früchte sind wahre Gesundheitskonzentrate und enthalten deutlich mehr Vitamin C und Antioxidantien als die herkömmliche Kiwi. Dank ihrer kräftigen, schlingenden Triebe ist die Pflanze auch eine hervorragende Zierkletterpflanze für Pergolen, Laubengänge oder Rankgitter und spendet im Sommer dichten, dekorativen Schatten. Ihre außergewöhnliche Winterhärte bis –29 °C macht sie ideal für Regionen mit strengen Wintern. Die Kiwibeere Japsai verbindet die Eleganz einer exotischen Liane mit dem Genuss, süße und aromatische „Superfrüchte“ zu ernten.
Die Art stammt aus den gemäßigten Wäldern Ostasiens und wächst natürlich in Sibirien, Korea und Japan. Das Kultivar ‘Japsai’ ist eine moderne japanische Züchtung, ausgewählt wegen seiner reichen Fruchtbildung und außergewöhnlichen Frosthärte.
Sie gehört zur Familie der Actinidiaceae, einer Gruppe kräftiger Kletterpflanzen, die in Waldklimata angepasst sind und natürliche Strukturen erklimmen, um das für Blüte und Fruchtbildung notwendige Licht zu erreichen.
Historisch wurden diese kleinen Früchte wild in den russischen und asiatischen Bergregionen gesammelt. Ihre Besonderheit liegt in der extremen Frostresistenz, die weit über der der gewöhnlichen Kiwi liegt. Sie vereint wilde Robustheit mit hoher Ertragskraft.
Als kräftige Liane kann die Sibirische Kiwi eine Höhe von 4 bis 6 Metern erreichen. Mit einem stabilen Gerüst wächst sie schnell in die Höhe und bildet eine luftige, produktive Struktur.
Die seitliche Ausbreitung beträgt in der Regel 3 bis 5 Meter. Dank ihrer schlingenden Triebe bildet sie einen dichten grünen Vorhang – ideal als natürlicher Sichtschutz.
Sie besitzt einen kletternden, schlingenden Wuchs. Die flexiblen Triebe winden sich selbstständig um ihre Stütze. Aufgrund ihrer üppigen Struktur ist ein stabiles Rankgerüst notwendig, um das Gewicht von Laub und Früchten zu tragen.
Junge Triebe haben eine glatte, rotbraune Rinde mit hellen Lentizellen. Mit zunehmendem Alter wird das Holz grauer und entwickelt eine leicht faserige Struktur, was seine hohe Winterfestigkeit widerspiegelt.
Das Laub ist laubabwerfend und herzförmig. Die dunkelgrünen, glänzenden Blätter besitzen rötliche Blattstiele. Im Herbst färben sie sich goldgelb, bevor sie abfallen.
Die Wuchsgeschwindigkeit ist sehr schnell. Nach der Etablierung kann die Pflanze mehrere Meter neue Triebe pro Saison bilden und so rasch Pergolen oder Zäune begrünen.
Die Kiwibeere ‘Japsai’ ist extrem frosthart und verträgt Temperaturen von –25 bis –29 °C. Dadurch ist sie in nahezu allen Klimazonen kultivierbar.
Die Blüte erfolgt im Juni. Diese späte Blüte schützt vor Spätfrostschäden und gewährleistet eine zuverlässige Ernte.
Die kleinen Blüten erscheinen in den Blattachseln. Sie sind cremeweiß mit kontrastierenden purpurfarbenen Staubbeuteln und verströmen einen angenehmen Duft. Sie sind reich an Nektar und ziehen viele Insekten an.
Die Früchte sind längliche Beeren von der Größe einer großen Kirsche (2–3 cm). Die grüne Schale ist glatt und essbar. Das Fruchtfleisch ist weich und sehr süß. Da die Pflanze selbstfruchtbar ist, benötigt sie keinen zusätzlichen Bestäuber. Die Kreuzbestäubung mit anderen männlichen (Weima) oder selbstfruchtbaren (Issai) Sorten erhöht den Ertrag. Ernte im September.
Sie ist eine sehr nektarreiche Pflanze und zieht zahlreiche Bienen und Hummeln an. Nicht geerntete Früchte dienen im Herbst als wertvolle Energiequelle für Vögel.
Die Pflanze gedeiht am besten an einem sonnigen Standort. Wärme ist notwendig, um die Zuckerbildung in den Früchten zu fördern. In südlichen Regionen ist leichter Halbschatten sinnvoll, um Trockenstress zu vermeiden.
Bevorzugt wird ein nährstoffreicher, humoser und gut durchlässiger Boden. Stark kalkhaltige Böden können zu Blattchlorosen führen. Ein Boden, der im Sommer frisch bleibt, ist entscheidend für eine gute Fruchtqualität.
Ein großes, tiefes Pflanzloch vorbereiten und reichlich gut verrotteten Kompost einarbeiten. Bei zu alkalischen Böden kann Rhododendronerde hilfreich sein.
Zwischen mehreren Pflanzen sollte ein Abstand von 2,5 bis 3 Metern eingehalten werden, um Konkurrenz zu vermeiden und eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten.
Der Boden sollte lehmig oder sand‑lehmig sein, feuchtigkeitsspeichernd, aber ohne Staunässe. Gute Drainage ist entscheidend, um Wurzelfäule zu verhindern.
Den Wurzelballen wässern, mittig einsetzen, ohne den Wurzelhals zu bedecken, und sofort mit Rinde oder Stroh mulchen, um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten.
Reichliches und regelmäßiges Gießen ist in den ersten zwei Jahren wichtig. Die Pflanze verdunstet über ihre großen Blätter viel Wasser.
Während der Fruchtbildung (Juli–August) ist zusätzliche Bewässerung notwendig. Wassermangel kann zu vorzeitigem Fruchtfall führen. Mulchen schützt die flachen Wurzeln.
Der Hauptschnitt erfolgt im Winter, außerhalb von Frostperioden. Seitentriebe, die getragen haben, werden auf zwei bis drei Knospen zurückgeschnitten. Ein Sommerschnitt hilft, das Wachstum zu kontrollieren und die Früchte besser zu belichten.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch halbverholzte Stecklinge oder Absenker. Aussaat wird nicht empfohlen, da wichtige Eigenschaften wie Selbstfruchtbarkeit nicht garantiert erhalten bleiben.
Ideal ist eine Pflanzung an einer südexponierten Wand, auf einer Pergola oder entlang eines stabilen Zauns. Perfekt für einen vertikalen Naschgarten auf kleinem Raum.
Harmoniert gut mit Beerensträuchern wie Johannisbeeren oder mit Moorbeetpflanzen am Fuß. Ringelblumen ziehen zusätzliche Bestäuber an.
In Asien werden die wilden Früchte seit Jahrhunderten wegen ihrer stärkenden und vitalisierenden Eigenschaften geschätzt. Heute sind sie in der Gourmetküche beliebt wegen ihres dekorativen Aussehens und ihres konzentrierten Aromas, das an Honig und Litschi erinnert.
Die Kiwibeere ist insgesamt sehr widerstandsfähig. Gelegentlich können Blattläuse an jungen Trieben auftreten.
Fördern Sie Marienkäfer zur natürlichen Schädlingsbekämpfung. Junge Wurzeln können mit einem feinen Drahtgitter vor Nagern geschützt werden. Gute Drainage verhindert die meisten Wurzelkrankheiten.
Im Frühjahr einen organischen Beerendünger ausbringen, um die Fruchtbildung zu unterstützen. Das Rankgerüst muss stabil sein, da das Gewicht von Laub und Früchten im Spätsommer erheblich zunimmt.
Die Kiwibeere Japsai ist ideal für kleine Gärten und Pergolen. Selbstfruchtbar, extrem winterhart (–29 °C), schnellwachsend und vitaminreich – ein perfektes „Superfood“ für einen genussvollen Garten.
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