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Oster-Rose-Radieschen

Raphanus sativus

Oster‑Rose‑Radieschen: eine frühe, knackige und mild scharfe Sorte mit wunderschöner rosa Farbe. Leicht anzubauen, schnellwachsend und ideal für produktive Gärten von Frühling bis Herbst.
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Description

Oster-Rose-Radieschen – Raphanus sativus

Zusammenfassende Einleitung

Das Oster-Rose-Radieschen ist eine alte und kräftige Sorte der Rettich-Radieschen, die besonders für ihr schnelles Wachstum bei den ersten frühlingshaften Mildperioden geschätzt wird. Dieses Wurzelgemüse zeichnet sich durch seine längliche Form (bis zu 15 cm) und seine leuchtend lebhafte rosa Farbe aus, die Gerichten und Salaten einen unvergleichlichen Farbakzent verleiht. Sein weißes Fleisch ist sowohl knackig als auch saftig und bietet einen ausgewogenen Geschmack zwischen Süße und Schärfe. Es ist die ideale Kultur für ungeduldige Gärtner, die bereits im April eine reichliche und schmackhafte Ernte erzielen möchten.

Herkunft und botanische Familie

Geografische Herkunft

Radieschen im Allgemeinen haben ihre ursprünglichen Wurzeln in Zentralasien, aber die spezifische Selektion der „Oster-Rose“ ist eine fest verankerte europäische Tradition. Diese Sorte wurde von Gärtnern stabilisiert, die ein Gemüse suchten, das sich trotz der Kühle des Bodens im frühen Frühjahr entwickeln konnte. Sie ist zu einem Symbol für die ersten Ernten des Jahres geworden und markiert oft das Ende der Winterperiode in den Familiengärten.

Botanische Familie

Das Oster-Rose-Radieschen gehört zur Familie der Brassicaceae (Kreuzblütler), genau wie Kohl, Senf oder Raps. Sein wissenschaftlicher Name, Raphanus sativus, bezeichnet eine Art, die wegen ihrer knolligen Wurzel kultiviert wird, deren Vielfalt an Formen und Farben immens ist. Diese botanische Zugehörigkeit verleiht ihm einen großen Reichtum an Schwefelverbindungen, die für seinen charakteristischen Geschmack und seine verdauungsfördernden Eigenschaften verantwortlich sind.

Historische Besonderheiten

Historisch gesehen wurde dieses Radieschen traditionell gesät, um bei festlichen Frühlingsmahlzeiten verzehrt zu werden, daher der Name „Oster-Rose“. In einer Zeit, in der frisches Gemüse nach dem Winter selten war, machte seine Fähigkeit, in Rekordzeit zu wachsen, es zu einer wertvollen Nahrungsquelle. Es hat die Jahrhunderte überdauert, ohne an Beliebtheit zu verlieren, und bleibt heute eine Referenz für Liebhaber alter, nicht-hybrider Sorten.

Botanische Beschreibung und Merkmale

Wuchshöhe und Wuchsform

Die Pflanze weist einen niedrigen Rosettenwuchs auf, wobei sich das Laub flach am Boden ausbreitet, bevor es sich vertikal entwickelt. Die Blätter können eine Höhe von 15 bis 20 Zentimetern erreichen und bilden einen dichten Strauß über der Wurzel. Dieser kompakte Wuchs ermöglicht eine dichte Kultur, wodurch der verfügbare Platz in kleinen Gemüsebeeten oder Blumenkästen optimal genutzt wird.

Beschreibung des Laubs

Die Blätter sind mittelgrün, tief eingeschnitten und fühlen sich leicht rau an, typisch für die Gattung Raphanus. Obwohl die Wurzel das Hauptelement ist, ist das Laub kräftig und dient als Gesundheitsindikator für die Pflanze während ihres Wachstums. Dieses Radieschengrün ist übrigens vollkommen essbar und kann in der Küche für Suppen oder originelle Pestos verwendet werden.

Weitere morphologische Besonderheiten

Die Wurzel des Oster-Rose-Radieschens ist vom halblangen Typ und endet in einer feinen Wurzelspitze. Seine Haut ist dünn, glatt und weist einen sehr regelmäßigen karminrosa Farbton auf. Im Inneren ist das Fleisch reinweiß und dicht, frei von holzigen Fasern, wenn die Ernte rechtzeitig erfolgt.

Aussaat- und Kulturbedingungen

Ideale Aussaatzeit

Die Aussaat erfolgt ab Ende Februar unter Schutz oder von März bis Juni direkt im Freiland. Eine zweite Aussaatperiode ist am Ende des Sommers für eine Herbsternte möglich, wobei das Absinken der Temperaturen genutzt wird. Es wird empfohlen, alle vierzehn Tage zeitversetzt zu säen, um eine kontinuierliche Produktion während der gesamten Saison zu gewährleisten.

Ideale Keimtemperatur

Die Keimung des Radieschens ist eine der schnellsten im Pflanzenreich und beginnt, sobald der Boden 8°C bis 10°C erreicht. Eine Temperatur zwischen 15°C und 18°C ermöglicht jedoch einen blitzschnellen Aufgang in nur wenigen Tagen. Bei großer Hitze kann die Keimung gestört werden, daher ist es vorzuziehen, die kühleren Perioden des Kalenders zu nutzen.

Keimdauer

Unter optimalen Bedingungen von Feuchtigkeit und Wärme erscheinen die ersten Keimlinge oft schon nach 3 bis 5 Tagen. Diese Schnelligkeit ist ein großer Vorteil, um die Reihen anderer langsam wachsender Gemüse, die gleichzeitig gesät wurden, wie Karotten, zu markieren. Sobald der Aufgang erfolgt ist, wächst die Pflanze ununterbrochen bis zur Bildung der Wurzel.

Aussaattiefe und Abstand

Die Samen sollten in einer sehr geringen Tiefe von etwa 1 Zentimeter vergraben werden, um den Trieb des Stängels nicht zu behindern. Der ideale Abstand beträgt 3 bis 5 Zentimeter zwischen den Samen in der Reihe. Die Reihen selbst sollten 15 Zentimeter Abstand haben, um das Hacken und Gießen zu erleichtern.

Empfohlener Bodentyp

Dieses Radieschen bevorzugt einen leichten, lockeren Boden, der frei von Steinen ist, die die längliche Wurzel verformen könnten. Eine humusreiche Erde ohne frisch ausgebrachten organischen Dünger ist ideal, um zarte Radieschen zu erhalten. Ein zu schwerer oder kompakter Boden kann das Wachstum bremsen und das Fleisch faseriger machen.

Ideale Exposition

Die Lage sollte im frühen Frühjahr sonnig sein, um die Wärme der ersten Sonnenstrahlen zu nutzen. Sobald die Temperaturen steigen, ist jedoch ein halbschattiger Standort vorzuziehen, um zu verhindern, dass die Radieschen zu scharf werden. Eine konstante Lichtintensität ist notwendig, um zu verhindern, dass das Laub auf Kosten der Wurzel ins Kraut schießt.

Umpflanzmethode

Im Gegensatz zu anderem Gemüse wird das Radieschen nicht umgepflanzt, da dies seine Pfahlwurzel beschädigen und die Ernte beeinträchtigen würde. Die Aussaat muss daher direkt am endgültigen Standort erfolgen. Wenn die Aussaat zu dicht ist, ist ein manuelles Ausdünnen unerlässlich.

Wasserbedarf

Der Wasserbedarf ist regelmäßig und moderat; der Boden sollte feucht bleiben, aber niemals durchnässt sein. Unregelmäßiges Gießen ist die Hauptursache für pelzige oder übermäßig scharfe Radieschen. Eine feine und häufige Wasserzufuhr, besonders bei trockenem Wetter, garantiert knackiges Fleisch und milden Geschmack.

Pflege und Überwachung

Häufeln und Jäten

Anhäufeln ist nicht notwendig, aber regelmäßiges Jäten zwischen den Reihen hilft, Konkurrenz durch Unkraut zu vermeiden. Diese Maßnahme lockert die Bodenoberfläche und erleichtert das Eindringen von Regen- und Gießwasser. Vorsicht ist geboten, um die jungen Wurzeln nicht zu beschädigen.

Vorbeugung von Krankheiten und Parasiten

Der Erdfloh ist der Hauptschädling des Radieschens und verursacht zahlreiche kleine Löcher im Laub. Eine feuchte Atmosphäre durch häufiges Besprühen hält ihn oft fern. Ein Vlies kann junge Pflanzen zusätzlich vor der Kohlfliege schützen.

Ernte

Erntezeitraum

Die Ernte beginnt etwa 4 bis 5 Wochen nach der Aussaat. Es ist wichtig, die Radieschen rechtzeitig zu ernten, um pelzige oder trockene Wurzeln zu vermeiden. Diese Sorte ermöglicht besonders hochwertige frühe Ernten.

Erkennen der Reife

Die Reife erkennt man, wenn der Hals des Radieschens leicht über die Bodenoberfläche hinausragt. Der Durchmesser sollte etwa 2 cm bei 10–12 cm Länge betragen. Ein Drucktest zeigt, ob die Wurzel gut gefüllt und knackig ist.

Durchschnittlicher Ertrag

Der Ertrag ist ausgezeichnet: Eine kleine Fläche kann mehrere Bunde pro Woche liefern. Durchschnittlich rechnet man mit 2 bis 3 kg Wurzeln pro laufendem Meter. Die Aussaatdichte beeinflusst die endgültige Größe.

Lagerungsmethode

Radieschen werden idealerweise im Kühlschrank aufbewahrt, in Wasser oder in ein feuchtes Tuch gewickelt. Das Grün sollte sofort entfernt werden, damit die Wurzel nicht weich wird. Frisch verzehrt bleiben sie 3 bis 4 Tage knackig.

Verwendung im Garten

Standort im Gemüsegarten

Durch sein schnelles Wachstum eignet sich das Radieschen ideal, um Lücken zwischen langsameren Kulturen wie Kohl oder Tomaten zu füllen. Es kann auch am Beetrand oder in Balkonkästen angebaut werden.

Nützliche Pflanzengemeinschaften

Es harmoniert gut mit Karotten, Salaten und Spinat. Petersilie und Erbsen sind ebenfalls gute Nachbarn. Eine Nähe zu anderen Brassicaceae sollte vermieden werden.

Fruchtfolge

Mindestens zwei Jahre sollten zwischen zwei Radieschenkulturen auf derselben Fläche liegen. Als Kurzzeitkultur kann es gut von nährstoffhungrigen Pflanzen wie Kürbissen gefolgt werden.

Kulinarische Verwendung

Geschmack

Der Geschmack ist fein, leicht scharf, aber ausgewogen. Das Fleisch ist sehr erfrischend und beliebt bei der ganzen Familie. Junge Radieschen sind besonders zart.

Zubereitungsarten

Traditionell roh mit Salz, Butter und Brot. Auch fein geschnitten in Salaten. Das Grün eignet sich für Suppen oder zum Anbraten mit Knoblauch.

Tipp oder typisches Rezept

Grob gerieben eignet es sich hervorragend zum Garnieren von Reisschalen oder Sandwiches.

Ökologie, Kuriositäten und Vorteile

Ökologisches Interesse

Radieschen strukturieren die oberste Bodenschicht und ziehen in der Blüte zahlreiche Bestäuber an. Sie fördern aktiv die Biodiversität.

Botanische Kuriosität

Durch ihr schnelles Wachstum eignen sie sich ideal für den Unterricht über den Pflanzenzyklus. Kinder können täglich sichtbare Veränderungen beobachten.

Permakultur-Anbau

In der Permakultur dienen Radieschen als Zwischenfrucht und Bioindikator für Bodenfeuchtigkeit. Ihre schnelle Zersetzung verbessert die Bodenstruktur.

Warum dieses Gemüse seinen Platz im Garten verdient

Das Oster-Rose-Radieschen garantiert einen gelungenen Saisonstart und liefert frühe Ernten, wenn der Rest des Gartens noch ruht. Es ist leicht anzubauen, schön anzusehen und bietet ab dem Frühjahr frische Vitamine und echten Genuss.

Merkmale

  • Volksname : Oster-Rose-Radieschen
  • Kategorie : Gemüse
  • Aussaatperiode : Von März bis Juni direkt ins Freiland säen, dann erneut am Ende des Sommers für eine Herbsternte.
  • Ernte : 4 bis 5 Wochen nach der Aussaat.

Spezifische Referenzen

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