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Nashi-Birne Chojuro - Pyrus pyrifolia Chojuro - Glysiak, CC BY-SA 4.0  via Wikimedia Commons
  • Nashi-Birne Chojuro - Pyrus pyrifolia Chojuro - Glysiak, CC BY-SA 4.0  via Wikimedia Commons

Nashi-Birne Chojuro - Pyrus pyrifolia Chojuro

Pyrus pyrifolia Chojuro

Nashi-Birne „Chojuro“: eine asiatische Sorte, die resistent gegen Krankheiten und Trockenheit ist, selbstfruchtbar ist, mit knackigen und saftigen bronzefarbenen Früchten, die von Mitte April bis Mai blüht und im September geerntet wird. Ideal für Obstgärten oder Hausgärten.

Description

Höhe im ausgewachsenen Zustand 4 - 5 m
Breite im ausgewachsenen Zustand 5 m
Standort Sonne
Blütezeit April - Mai
Winterhärte -20 °C
Herkunft Japon

Nashi-Birne Chojuro - Pyrus pyrifolia 'Chojuro'

Hauptinteresse

Die Nashi-Birne Chojuro ist ein erstklassiges Obstgehölz, das einen phänomenalen Fruchtertrag mit einem sehr hohen Zierwert für den Hausgarten verbindet. Als niederstämmiger Obstbaum eignet er sich dank seines frühen Ertragsbeginns ideal für kleinere Gärten sowie für die Haltung in großen Pflanzkübeln. Der größte Vorzug dieser Sorte liegt in der außergewöhnlichen Qualität ihrer Früchte, die die Knackigkeit eines Apfels mit der Saftigkeit einer Birne perfekt kombinieren. Im Frühjahr beeindruckt der Baum mit einer dichten, reinweißen Blütendecke, gefolgt von einem glänzenden Sommerlaub, das sich im Herbst prachtvoll verfärbt. Seine ausgeprägte natürliche Resistenz gegen die typischen Obstbaumkrankheiten macht die Chojuro zu einer pflegeleichten und sicheren Wahl für jeden Gartenfreund.

Herkunft und Merkmale

Geografische Herkunft:

Diese historische Sorte stammt ursprünglich aus Japan, wo sie 1893 in der Präfektur Kanagawa als Zufallssämling entdeckt wurde. Aufgrund ihrer legendären Robustheit hat sie sich schnell zu einer weltweiten Referenzsorte unter den asiatischen Birnen entwickelt.

Botanische Familie:

Die Pflanze gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae), genau wie die klassischen Kulturpfeifen, Äpfel und Gartenrosen. Diese Familie zeichnet sich durch ihre reiche Blütenbildung und ihre große wirtschaftliche Bedeutung im Obstbau aus.

Opmerkelijke Besonderheiten:

Der Name 'Chojuro' steht in der japanischen Tradition für Langlebigkeit und verlässliche, beständige Ernten. Botanisch unterscheidet sich diese Nashi durch ihre charakteristische, bronzefarbene Schale, die die Frucht optimal vor Druckstellen schützt. Historisch wurden ihre großen Blätter in asiatischen Teegärten wegen ihres dichten Wuchses als natürlicher Sichtschutz geschätzt.

Beschreibung und Besonderheiten

Wuchshöhe

Der Baum erreicht im Alter eine überschaubare Höhe von 4 bis 5 Metern, wodurch er sich hervorragend in kleinere Gartenstrukturen integrieren lässt.

Wuchsbreite

Die Krone erreicht eine Breite von etwa 5 Metern und bildet im Laufe der Jahre eine sehr harmonische, rundliche Silhouette aus.

Wuchsform

Die Wuchsform ist rundlich und breit ausladend, mit kräftigen Leitästen, die das Gewicht der reifenden Früchte im Spätsommer mühelos tragen können.

Rinde

Die Rinde der jungen Triebe zeigt ein attraktives Purpurbraun mit deutlichen grauen Lentizellen, während der ältere Stamm eine tief gefurchte, graubraune Struktur entwickelt.

Laub

Das sommergrüne Laub besteht aus großen, eiförmigen Blättern von einem glänzenden Dunkelgrün. Im Herbst bietet der Baum ein grandioses Schauspiel, wenn sich das gesamte Laub in leuchtende Kupferrot- und Orangetöne kleidet.

Wachstum

Die Wuchsgeschwindigkeit ist moderat, was dem Baum hilft, eine stabile Kronenstruktur aufzubauen, bevor die intensive Fruchtphase einsetzt.

Winterhärte

Dieses Cultivar besitzt eine hervorragende Frosthärte und übersteht Temperaturen von bis zu -20°C ohne jegliche Winterschäden.

Blüte und Fruchtbildung

Blütezeit

Die Blütezeit erstreckt sich von Mitte April bis Mai, wodurch die empfindlichen Blütenknospen meist den späten Spätfrösten entgehen.

Beschreibung der Blüten

Die Blüten sind reinweiß, stehen in dichten doldenartigen Trauben beisammen und besitzen auffällige purpurrote Staubgefäße, die einen eleganten Kontrast bilden.

Früchte

Die Frucht ist rundlich mit einer markanten bronzebraunen Schale und feinen goldenen Punkten. Das Fruchtfleisch ist extrem saftig, knackig und besitzt ein süßes Aroma mit einer feinen Note von Karamell. Die Ernte erfolgt im September; die Sorte ist teilweise selbstfruchtbar, aber der Ertrag wird durch Fremdbestäubung mit Kosui, Hosui, Shinseiki oder Nijisseiki deutlich maximiert.

Merkmale für Bienen oder Attraktivität für die Tierwelt

Die Frühlingsblüten sind sehr nektarreich und dienen als wichtige Nahrungsquelle für Bienen und Hummeln. Die dichte Krone bietet zudem Vögeln geschützte Nistplätze.

Standort

Idealer Standort

Der Baum benötigt einen Standort in voller Sonne, damit die Früchte ihr volles Aroma und die optimale Süße entwickeln können.

Pflanzung

Ratschläge zur Bodenvorbereitung

Heben Sie ein großzügiges Pflanzloch aus und mischen Sie den Erdaushub mit reifem Kompost, um das Wurzelwachstum anzuregen.

Pflanzabstand

Achten Sie auf einen Mindestabstand von 4 bis 5 Metern zwischen den Bäumen, um eine gleichmäßige Belichtung der gesamten Krone zu gewährleisten.

Bodenbeschaffenheit

Die Chojuro bevorzugt einen neutralen bis leicht sauren, nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden. Sie zeigt eine bemerkenswerte Resistenz gegen Trockenheit, sobald sie gut eingewurzelt ist.

Wie man pflanzt

Setzen Sie den Ballen so in das Pflanzloch, dass die Veredelungsstelle deutlich über dem Bodenniveau bleibt. Treten Sie die Erde leicht an und wässern Sie den Baum gründlich ein, um Hohlräume im Boden zu schließen.

Bewässerung

Wasserbedarf bei der Pflanzung

In den ersten Monaten nach der Pflanzung ist eine regelmäßige und reichliche Bewässerung erforderlich, um das Anwurzeln zu sichern.

Wasserbedarf bei der Reife

Ein eingewurzelter Baum ist sehr widerstandsfähig, aber während der heißen Sommermonate erhöht eine zusätzliche Wassergabe die Saftigkeit und Größe der Früchte.

Schnitt

Wann und wie zu schneiden

Der Erhaltungsschnitt erfolgt im Spätwinter (Februar oder März) an frostfreien Tagen. Entfernen Sie Totholz und sich kreuzende Äste, um Licht in das Kroneninnere zu lassen. Bei diesem Niederstamm-Cultivar fördert das Zurückschneiden der Seitentriebe auf drei bis vier Knospen die Bildung von fruchttragendem Holz.

Vermehrung

Mögliche Vermehrungsmethoden

Die Sorte 'Chojuro' wird ausschließlich durch Veredelung auf eine robuste Unterlage wie Cydonia oblonga Kwee MA vermehrt, um die Sortenechtheit zu garantieren.

Verwendung im Garten

Idealer Standort für die Pflanze

Durch die kompakte Niederstammform eignet sich diese Nashi perfekt für kleine Hausgärten, Obsthecken oder als Solitärpflanze auf einer Rasenfläche.

Empfohlene Pflanzenkombinationen

Sie lässt sich hervorragend mit Beerensträuchern wie Johannisbeeren oder bodendeckenden Stauden wie der Pfefferminze kombinieren.

Traditionelle Verwendung

In der japanischen Volksmedizin wird der Saft der Nashi als traditionelles Heilmittel gegen Halsschmerzen und zur Erfrischung im Sommer geschätzt.

Schutz vor Krankheiten und Schädlingen

Spezifische Empfindlichkeiten

Die 'Chojuro' zeichnet sich durch eine hervorragende Krankheitsresistenz aus, insbesondere gegen Schorf, was sie von vielen europäischen Birnensorten abhebt.

Präventionsratschläge und natürliche Behandlungen

Eine vorbeugende Spritzung mit biologischen Pflanzenstärkungsmitteln im Frühjahr schützt den Baum effektiv vor Schädlingen.

Tipps für eine gute Entwicklung

Bringen Sie jedes Frühjahr eine Schicht organischen Dünger im Wurzelbereich aus, um die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu sichern. Pflanzen Sie eine passende Bestäubersorte in die Nähe, um regelmäßige Ernten zu erzielen.

Sortenunterschiede und Besonderheiten des Cultivars

Das Cultivar 'Chojuro' unterscheidet sich durch seine einzigartige bronzebraune Schale und seine hohe Trockenheitstoleranz von grünfrüchtigen Sorten. Die feste Schale sorgt zudem für eine sehr gute Lagerfähigkeit der Früchte nach der Ernte.

Zusammenfassend ist die Nashi-Birne Chojuro dank ihrer hohen Produktivität und der einfachen Pflege ein Gewinn für kleinere Gärten. Die prachtvolle weiße Frühlingsblüte und die feurige Herbstfärbung bieten das ganze Jahr über einen hohen Zierwert und unterstützen die Tierwelt. Ihre starke Krankheitsresistenz macht sie zur idealen Wahl für einen nachhaltigen Obstgarten.

Eigenschaften

  • Volksname : Nashi-Birne Chojuro
  • Familie : Rosaceae
  • Kategorie : Obstbaum
  • Breite : 5 m
  • Frucht : Große, abgeflachte, kugelige Birne, rötlich-bronzefarben mit kleinen Punkten gesprenkelt. Weißes Fruchtfleisch, knackig, saftig, sehr süß.
  • Ernte : September
  • Verwendung : Isoliert - Obstgarten
  • boden : neutraal tot licht zuur
  • Wuchsform : gespreizt
  • Plagegeister : Blattlaus - Raupe
  • Mögliche Krankheiten : resistent gegen Krankheiten

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